Er ist seit über 35 Jahren der Schweißtechnik und Qualitätssicherung (QS) verbunden. Nach verschiedenen beruflichen Stationen ist René Elbe 2023 zur SLV Halle GmbH zurückgekehrt, wo er 1987 seine ersten Schweißerfahrungen machte. Nun übernimmt er in Kombination mit der Leitung der Qualitätssicherung die Leitung der Betriebsstätte in Dresden und freut sich auf die neuen Herausforderungen. Auch privat liebt er das Abenteuer und die Herausforderung – bloß keine Langeweile. Immer mit dabei: die Familie.
Kurz nachgefragt bei René Elbe!
Anlässlich seiner neuen Aufgaben haben wir nachgefragt. Wir gratulieren!
Wie verlief Ihr beruflicher Weg zur SLV Halle GmbH?
Elbe: Geboren bin ich in der Nähe von Leipzig, wo ich bis heute lebe. Nach der normalen Schulausbildung begann ich 1986 meine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenmonteur mit Abitur. Wo? In der EBAWE Eilenburg. Natürlich in Verbindung mit dem ZIS!
Nach meinem Ingenieurstudium in Merseburg führte mich mein Weg über Stationen in der Hebetechnik mit schweißaufsichtlichen Aufgaben und Verantwortung zur Leitung der Qualitätssicherung in Finsterwalde. Ein schöner Job, hat Spaß gemacht. Letztendlich aber zu weit weg von der Familie.
2023 schloss sich der Kreis, als ich wieder zur SLV Halle GmbH kam. Die Arbeit macht absolut Spaß. Sie ist voll von Herausforderungen im positivsten aller Sinne. Außerdem steht das Miteinander stets im Vordergrund. Egal, ob in der QS oder in anderen Abteilungen, ist das Kollegium offen zueinander und bringt gegenseitige Wertschätzung entgegen.
Wie kam es dazu, dass Sie die Leitung in Dresden übernommen haben?
Die Stelle wurde nach einer internen Umstrukturierung frei, und Herr Wagner trat an mich heran. Da ich durch meine langjährige Arbeit in Sachsen ein starkes Netzwerk aufgebaut habe und die Qualitätssicherung mein Fachgebiet ist, fiel mir die Entscheidung leicht. Zudem liebe ich es, Verantwortung zu übernehmen – sowohl beruflich als auch privat.
Gibt es berufliche Meilensteine, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?
Eine große Herausforderung war die Arbeit als Verantwortlicher Leiter für 25 Schweißroboter und rund 120 Schweißern. Außerdem bin ich stolz darauf, wie reibungslos mein Einstieg bei der SLV Halle GmbH verlief. Ich bin der Geschäftsleitung und meinem Vorgänger Herrn Zschech sehr dankbar für die gute Übergabe. Zwei Monate lang stand mir Herr Zschech in Vollzeit zur Seite und ist heute noch wertvoller Ratgeber.
Und zuhause lassen Sie dann Ihre Seele baumeln?
Nein, ich brauche das Abenteuer. Ich kann nicht am Strand liegen; ein Strandurlaub wäre für mich die Höchststrafe. Das verschwimmt doch alles irgendwann. Das wäre kein Urlaub für mich. Aber Campen in der Serengeti nur mit Zelt und der Massai als Schutzmaßnahme, das brennt sich für den Rest des Lebens ein!
Mit meiner Frau verbringe ich auch gerne Zeit in den Bergen – wir lieben das Hochgebirgswandern. Unsere Highlight-Tour war die Besteigung der Wildspitze in den Ötztaler Alpen auf 3768 m Höhe. Wir sind richtig über Schnee, über Gletscher, alles, was dazu gehört. Außerdem reisen wir oft mit dem Rad durch Südeuropa – immer gemeinsam mit unserem Freundeskreis, den es seit 20 Jahren gibt. Es gab auch weitere sportliche Herausforderungen, denen ich mich gestellt habe. So habe ich einige Halbmarathon und andere Langstreckenläufe, gern auch in anderen Ländern erfolgreich absolviert.
Wenn Sie nicht gerade auf Reisen sind, was machen Sie dann in Ihrer Freizeit?
Zuhause habe ich die schönste Art der "Verantwortungsübernahme“. Ich bin Opa einer neugierigen Enkelin. Mit ihr Zeit zu verbringen und auf sie aufzupassen, ist mein höchstes Gut. Sie ist das typische Dorfkind und sie liebt die Natur. Manchmal gehe ich mit ihr in meine Holzwerkstatt. Mit vier Jahren ist sie noch zu klein fürs Schnitzen, aber mit den Schnitzereien und Spänen spielen macht ihr großen Spaß!
Sie schnitzen also?
Ja, Naturmaterialien faszinieren mich. Seit 30 Jahren fertige ich Holzprodukte wie Tische, das Kinderbett meiner Enkeltochter o.ä. und typische Weihnachtsdekorationen aus dem Erzgebirge. Dort bin ich übrigens auch über einen Schnitzkurs zum Schnitzen gekommen.
Meine Inspiration hole ich mir immer aus der Natur. Besonders stolz bin ich auf eine Stehlampe aus einer 1,5 m hohen Astgabel, die ich für meine Tochter gefertigt habe. Damals war sie Mitte 20 und als das Stück fertig war, meinte sie: „Jetzt hab‘ ich das erste Erbstück von dir!“ Das war ein besonderer Moment für uns beide.
Was motiviert Sie, sich immer neuen Aufgaben zu stellen?
„Wenn einem etwas wichtig ist, dann werden Bäume versetzt.“ Jeden Tag möchte ich etwas Neues lernen. Resignieren oder nur auf die Rente warten, das ist nichts für mich. Meine Arbeit bei der SLV Halle GmbH gibt mir die Möglichkeit, mich jeden Tag weiterzuentwickeln – genau das schätze ich sehr.
Ich freue mich schon auf meine neue Aufgabe im Januar und März, wenn ich erstmals die Verantwortung für große Tagungen in Halle und Dresden übernehmen kann. Dann findet nämlich der 33. Erfahrungsaustausch Weiterbildung für Schweißaufsichtspersonen im bauaufsichtlichen Bereich nach DIN EN 1090 statt.
Mit René Elbe gewinnt die Betriebsstätte Dresden einen erfahrenen und engagierten Leiter, der nicht nur beruflich, sondern auch privat durch seine Begeisterung und seinen Tatendrang überzeugt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für seine neuen Aufgaben!